Kölner Originale



Untertitel:  Die Welt der alten Kölner Originale und Straßenfiguren
Anmerkungen: 
Autor:  Reinold Louis
Verlag:  Greven
Veröffentlichungsdatum:  5. Auflage 1997
Veröffentlichungsort:  Köln
Seiten:  256; 63 s/w Abbildungen, 16 x 23,5 cm, Leinen mit Schutzumschlag
Preis:  € 19,90
ISBN:  978-3-7743-0241-9


Inhaltsangabe: 

Sie kommen aus allen Schichten, verfügen über außergewöhnliche Fähigkeiten, haben Fehler und Schwächen: Kölner Originale wie der Maler Bock, Böckderöck Wau-Wau, das Fleuten-Arnöldche, der Fressklötsch, die Läsche Nas, der Orgels-Palm oder der Schäbens-Tünn. Sämtlich Kinder ihrer Zeit, schon lange tot, aber immer noch lebendig in der Erinnerung: Sie zieren Bierdeckel und Geschäftsauslagen, dienen als Vorlagen für Karnevalsorden, schmücken Häuserfronten und tauchen jedes Jahr allein oder in Gruppen im Straßenkarneval, auf Maskenbällen, Karnevalssitzungen und Kölner Heimatbühnen auf.


Meinung: 

Ein sehr schönes Buch, das in keiner Sammlung kölscher Heimatgeschichte fehlen sollte. Man kann sich richtig vorstellen, wie das früher so war, wenn einem die im Buch beschriebenen Leute auf den Straßen begegneten. Die Abbildungen, Fotos, Eintritts- und Postkarten sind eine tolle Ergänzung zu den Anekdoten der vorgestellten Personen.

Ein bißchen Kölsch sollte man schon kennen, wenn man das Buch lesen will, denn die Mundartgedichte und Liedertexte, die der Autor ausgewählt hat, werden nicht übersetzt! Aber vielleicht kan in dem Fall die → Akademie for uns kölsch weiterhelfen.

Meine Lieblingsanektdote aus dem Buch ist folgende: Ein Leutnant aus uraltem Adel wollte die Wirtin Getrud Walburga Wego, Ehefrau von Johann L. Dickopf auf die Schippe nehmen: "Gnädigste leiten Ihren Stammbaum sicherlich bis zur Arche Noah zurück?!" Darauf die 'Juno von Mülheim': "Enä, Jüngelche, ming Ahne hatte e eige Boot!"

Luise Wenkheimer

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